Simon Allroggen

Vorstellung:

Moin, Moin, viele kennen mich schon, einige aber noch nicht.

Deshalb stelle ich mich jetzt einmal ganz offiziell vor:

Ich heiße Simon Allroggen und bin 20 Jahre jung. Im Juni dieses Jahres habe ich mein Abitur gemacht. Wie viele meines Jahrgangs begab ich mich auf die Suche nach einer Zivildienstelle …. und seit dem 1. Sept. 2009 bin ich einer der beneidenswerten, die das Glück hatten, eine der heiß begehrten FSJ-Stellen im Bereich des Sports zu ergattern.

Dazu kam noch der Glücksfall, dass der ATSV – mein Verein – eine dieser Stellen anbot. Schon seit meinem Kindesalter  spiele ich Fußball – drei Jahre lang auch Tischtennis –  in diesem Verein; mit wohltuenden Erinnerungen und Erfahrungen. Squash, Fitness (Krafttraining) ( jeweils in der Sportwelt Woltmers-hausen ) und Rudern ( Leistungskurs in der Schule ) sind Sportarten die ich ebenfalls ausgeübt  habe.  Meine berufliche Zukunft sehe ich entsprechend im sportlichen  Bereich.

Wo arbeite ich als FSJ´ler des ATSV Sebaldsbrück und welche Einsatzmöglichkeiten gibt es eigentlich für diese Stelle?! Dies will ich ihnen natürlich nicht vorenthalten: Ich habe fünf verschiedene Einsatzorte. Dazu zählen:

  1. Die Kinderturnabteilung des ATSV
  2. Die Geschäftsstelle des Vereins.
  3. Die Grundschule an der Parsevalstraße
  4. Das Schulzentrum an der Parsevalstraße.
  5. Die Kinder Tagesstätte Zeppelinstraße.

Im Schulzentrum helfe ich dem jungen Koch Fabian Schulz beim Pausenverkauf von Laugenbrötchen, Käsestangen und anderen Delikatessen. Ca. 50 Schüler der fünften Klassen mit knurrenden Mägen wollen sich stärken für die bevor- stehenden Stunden die ich mit ihnen durchlaufe. Zuerst erwartet sie immer, eine Bewegungspause auf dem Kunstrasenplatz des ATSV Sebaldsbrück. Dort spielen wir meist Fußball. Ausgetobt und den Geist auf volle Power gesteigert, geht es dann in eine Unterrichtsstunde. Dort bearbeiten die Schüler ihre von mir bzw. von den Lehrern gestellten Aufgaben. Jeden Montag   findet eine Ski AG statt. Im Winter geht es dann, mit den Schülern, in den Harz zum Ski fahren. In der Grundschule helfe ich einerseits bei der Essensbetreuung, andererseits biete ich drei verschiedene Nachmittagspogramme an:

  1. Mannschaftssportarten jeglicher Art.
  2. Toben  in der Halle,  in extra dafür errichteten Gerätelandschaften.
  3. Ballspiele in der Halle, von Basket – Völkerball ist alles dabei.

In der Kindertagesstätte führe ich fort, was meine Vorgängerin, Judith Lagies,  aufgebaut hat,wie die Fußball AG. Oder die Betreuungsarbeit beim Kinderturnen in verschiedenen Gruppen. Im Ganzen, macht mir die Arbeit mit den Kindern der Schule bzw. des Kindergartens sehr viel Spaß.

Zum Schluss dieses Artikels wollte ich mich noch einmal  ganz herzlich beim Vorstand des ATSV Sebaldsbrück bedanken, dass sie mir das Vertrauen schenken so eine große Aufgabe zu erfüllen und mir damit unter anderem die Möglichkeit  gegeben haben einen Wegweiser für meine berufliche Zukunft zu entdecken.

Ihr Simon Allroggen

 

Abschluss:

Man lernt für das Leben

Mittlerweile müssten mich alle im ATSV kennen, vielleicht  erinnern Sie sich noch (Ich hoffe es zumindest) in der vorigen Ausgabe des Vereinsheft habe ich mich ausführlich vorgestellt und berichtet was ich in meinem FSJ erledige und mache. Nun  wollte ich einen kleinen Rückblick auf mein fast beendetes freiwilliges soziales Jahr geben. Am besten fange ich ganz am Anfang an!

Meine Geschichte zum FSJler begann im Frühjahr des Jahres 2009. Ich hatte mich bereits auf eine neunmonatige Reise ins Reich der Bundeswehr vorbereitet, als beinahe urplötzlich der Präsident meines Heimes an mich herantrat und von der freien FSJ-Stelle beim ATSV berichtete.

Von Beginn an war ich begeistert von der Idee,die Überbrückungszeit zwischen Abitur und Studienbeginn im Umgang mit Kindern und Jugendlichen zu nutzen, gerade auch deshalb, weil ich den Wunsch habe, Sport später zu studieren(Lehramt Bio/Sport). Nachdem ich den langen und mühsamen Weg durch den Dschungel der Bürokratie bewältigt hatte  um nicht von der Bundeswehr eingezogen zu werden, stand schon der Tag des FSJ-Vertrages vor der Tür.

Obwohl das Freiwillige Soziale Jahr erst am 1. September begann, habe ich es mir zu Aufgabe gemacht, schon im August mich unter die Fakultativen zu begeben. Nachdem Judith (FSJ’lerin im Jahre 2008/2009) mich am erstem September verlassen hatte, war ich ganz auf mich alleine gestellt. Ab sofort an, musste ich das Ruder selbst in die Hand nehmen und die Sportstunden in den Schulen alleine vorbereiten![…]

Zwischen dem Alltagsstress an den Schulen, gab es auch Seminarwochen in dem kleinen idyllischen Barsinghausen, wo man sportbegeisterte FSJler aus ganz Niedersachsen kennenlernte. Dort erarbeitete ich mir dir Trainer C-Lizenz.

Bis in den tiefsten Winter arbeitete ich in den Schulen und begleitete sogar die berühmt-berüchtigte „Skiwo“ des ehemaligen Radrennprofis Manfred Mücke.

Kurz danach stand schon der Frühling und die Osterferien vor der Tür.

Jetzt ist es schon fast ein Jahr her, nachdem ich mich entschieden habe, den Vertag zu unterschreiben und bin schon fast am Ende meines FJS angekommen

Fazit:

Für mich ist das FSJ eine gute Berufs- und Lebenserfahrung, da ich nach der Schule nicht direkt weiter ins Lernen für das Studium einsteigen wollte.